Gewerbeverein Langenthal - Glatte Märit 2017

Erfolgsgeschichte glatte märit geht weiter

Der diesjährige glatte märit in der Markthalle Langenthal hatte mit einigen Kapriolen zu kämpfen. Doch der Anlass zeigt sich gegenüber äusseren Einflüssen resistent und setzt seine seit über 40 Jahren andauernde Erfolgsgeschichte fort.

Der glatte märit 2017 hatte bereits im Vorfeld mit einigen, kleineren Störungen zu kämpfen. Weil im nächsten Frühjahr, nach einem Unterbruch von vier Jahren, wieder einmal eine Gewerbeausstellung in Langenthal (GALA 2018) stattfinden wird, musste das Organisationskomitee für einmal früher und intensiver die Werbetrommel für die beliebte Herbstmesse rühren. Dabei stellte Andrea Grogg, OK-Präsidentin, erfreut fest, dass der glatte märit nichts von seiner Anziehungskraft eingebüsst hat, konnten doch jene Ausstellungsplätze, die frei geworden waren, weil sich einige Stammaussteller gegen den glatte märit und für die GALA entschieden, innert kürzester Zeit besetzt werden.

Für die Ausgabe 2017 hatte dies zur Folge, dass sich eine ganze Anzahl Aussteller erstmals am glatte märit präsentierte, womit die Herbstmesse eine willkommene Auffrischung erhielt. Weniger erfrischend für das OK war im Gegenzug die kurzfristige Absage der Musikschule Langenthal für die drei vereinbarten Auftritte während der Herbstmesse. Doch auch hier zeigte sich das OK flexibel und vereinbarte mit der Musikschule wenigstens ein Kurz-Gastspiel und engagierte zudem mit Romeo Rikli einen blinden Klavierkünstler, der zwei Spontan-Konzerte gab.

Ideen für Zukunft gefragt
Nicht mehr reagieren konnte das OK dagegen auf die kurzfristige Absage der Lunapark-Betreiber, so dass sich die diesjährige Herbstmesse vorwiegend in der Markthalle abspielte, was aufgrund des herrschenden, stürmischen Herbstwetters nicht tragisch und für den Anlass gesamthaft gesehen auch nicht ins Gewicht fiel. Trotz dieser organisatorischen und meteorologischen Kapriolen zeigte sich auch 2017, dass die Erfolgsgeschichte des glatte märit ungebrochen weiter geht. Einmal mehr konnte man nämlich eine stattliche Anzahl Besucher registrieren und selbst die gleichzeitig stattfindende Fasnachtseröffnung sowie der Langenthaler Stadtlauf hatten nur marginale Auswirkungen auf die Besucherzahlen am glatte märit.

Dennoch sieht sich das Organisationskomitee des glatte märit nach der 45. Austragung mit einigen grundsätzlichen Fragen konfrontiert, die am obligaten Rundgang durch die Ausstellung diskutiert wurden. Im Zeitalter von Onlinehandel und Digitalisierung ist es natürlich nicht ganz einfach, mit einem Format wie dem glatte märit zu bestehen, obwohl das Echo der Aussteller mehrheitlich positiv ausfällt und der glatte märit nach wie vor als ideale Werbeplattform geschätzt wird. Dennoch sucht das OK laufend nach Möglichkeiten, Lösungen, Tipps, innovativen Ideen und Hinweisen, um die Herbstmesse weiter zu entwickeln und noch attraktiver zu gestalten, damit das Publikum auch in Zukunft so zahlreich am glatte märit erscheint wie in der Vergangenheit, denn davon hängt letztendlich ab, ob der glatte märit auch für die Aussteller interessant und attraktiv ist. 

Text und Bilder: artext Gmbh, Walter Ryser